Musikalischer Wochenschluss - Samstag, 17. Februar
Das Violinduo Jelena Seubert und Tvrtko Galic bestreitet den Musikalischen Wochenschluss am 17. Februar in der Mutterhauskirche. Auf dem Programm stehen Werke für zwei Violinen aus dem 19. Jahrhundert und aus der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Romantisch und virtuos geht es in den Werken des Franzosen C.-A. de Bériot, des Deutsch-Russen R.Glière und des Rheinländers Louis Spohr zu. Die beiden Violinisten beherrschen das zupackend Virtuose ebenso wie das verträumt Romantische. Sie stammen beide aus einer Musikerfamilie und erhielten Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. In der Mutterhauskirche sind sie als Duo erstmalig zu Gast.
Die Liturgie am Vorabend des Sonntags Invokavit hält Pfarrer Günter Knoll.
Der Wochenschluss findet in der Mutterhaushauskirche, Hildrizhauser Straße 29, 71083 Herrenberg statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vortrag zum Westfälischen Frieden - Mittwoch, 14. Februar
„Der Friede ist das beste, das höchste aller Dinge“, so lautet das Fazit beim Abschluss des „Westfälischen Friedens“ vor 375 Jahren. Wie wahr und bedeutungsschwer diese Erkenntnis ist, haben wir insbesondere in den letzten zwei Jahren und verstärkt seit Oktober 2023 zu spüren bekommen. Dem Friedensschluss voraus ging der wohl längste und schlimmste Krieg in Deutschland, der 30-jährige Krieg.
Der Vortrag zeigt auf, wie es zu diesem Krieg kam, wie und warum er sich auf Europa ausweitete, wie es endlich gelang, einen Friedensvertrag zu schließen, und welche Langzeitfolgen dieser Friedensschluss insbesondere auch für Schlesien hatte.
Die Referentin Margrit Kempgen ist Oberkirchenrätin a.D. der ehemals Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz. Als Juristin und Historikerin ist sie Expertin für die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und insbesondere der Verhandlungen, die schließlich zum Westfälischen Frieden führen. Margrit Kempgen ist auf Einladung der Evangelischen Diakonieschwesternschaft in Herrenberg. Die Moderation des Abends hat Pfarrer Günter Knoll.
Der Vortrag findet in der Mutterhaushauskirche, Hildrizhauser Straße 29, 71083 Herrenberg statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vortrag: 200 Jahre Auswanderung nach Brasilien - Geschichte und Geschichten deutscher Auswanderer - Freitag, 2. Februar
Missernten, Kriegsdienst, drückende Steuerlasten und Armut haben vor 200 Jahren Bauern, Handwerker und Tagelöhner aus Süddeutschland zur Auswanderung nach Brasilien veranlasst. Im Sommer 1824 gründeten sie ganz im Süden die Siedlung Sao Leopoldo. Dort entstand auch die erste evangelische Gemeinde, aus der im Laufe der folgenden Jahrzehnte die Evangelische Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (EKLBB) hervorgegangen ist. Die EKLBB besteht bis heute zu einem starken Anteil aus Nachkommen deutscher Einwanderer, die zwischen 1824 und 1900 nach Brasilien kamen.
Aus Anlass des 200jährigen Jubiläums lädt die Evangelische Diakonieschwesternschaft zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Herrenberg am Freitag, 2.Februar zu einem Vortrag (mit Bildern) in die Mutterhauskirche ein unter dem Titel „Auswanderung nach Brasilien – Geschichte und Geschichten deutscher Auswanderer“. Referenten sind Maike Ulrich und Silvio Meincke.
Maike Ulrich ist Gemeindepfarrerin in Schwäbisch Gmünd. Sie hat 10 Jahre zusammen mit ihrem Ehemann Silvio Meincke in Brasilien gelebt und gearbeitet. Silvio Meincke ist deutsch-stämmiger Brasilianer und hat als Pfarrer der EKLBB und als Dozent für Systematische Theologie an deren Hochschule in Sao Leopoldo gearbeitet. Die Moderation hat Pfarrer Günter Knoll.
Der Vortrag findet in der Mutterhaushauskirche, Hildrizhauser Straße 29, 71083 Herrenberg statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
"Barockklänge" - Musikalischer Wochenschluss am Samstag 20. Januar in der Mutterhauskirche
Der erste Musikalische Wochenschluss des Jahres 2024 in der Mutterhauskirche steht im Zeichen barocker Flötenmusik. Astrid Andersson, Blockflöten, und Ricarda Hornych, Theorbe und Laute, gestalten den musikalischen Teil des Abends. Das Programm reicht von dem Italiener Giuseppe Sammartini, dem Niederländer Jakob van Eyck und dem Engländer John Dowland über den Deutschen Johann Hieronymus Kapsberger bis zum bedeutendsten italienischen Barockkomponisten Arcangelo Corelli; ein gesamteuropäisches Programm also. Gemeinsam ist den Kompositionen die musikalische Form „Thema mit Variationen“.
Die Liturgie hält Pfarrer Günter Knoll.
Der Wochenschluss findet in der Mutterhaushauskirche, Hildrizhauser Straße 29, 71083 Herrenberg statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Diakonie in unserer Zeit 02-2023 erschienen
Erinnerungen gehören zu unserem Leben. Die Geschichten aus dem eigenen Leben machen das eigene Leben reich. Wenn wir sie erzählen, dann erkennen wir uns selbst und können spüren, was uns ausmacht, wer wir sind. Erinnern schafft Identität. Wer wir sind, erschließt sich durch die Geschichten, die wir einander weitergeben.
Solche identitätsbildenden Geschichten gibt es sowohl für den Einzelnen und sein individuelles Leben, als auch für die Gruppen und Gemeinschaften, in denen wir leben. Familien, aber auch unsere Diakonieschwesternschaft sind Erinnerungs- und Erzählgemeinschaften. Das ist besonders bei Festen erlebbar. Weißt Du noch? Erinnerst Du dich? Im gemeinsamen Erinnern entstehen Geschichten, in die alle eingewoben sind. In unserer Diakonieschwesternschaft pflegen wir diese Erinnerungskultur besonders bei den Jubiläen der Schwestern und Brüder. Dabei geht es auch um gemeinsame fachliche Themen, wie zum Beispiel der Hygienestandard damals und heute.
Ist die Bibel ein Familienalbum? Mit dieser Frage verbindet Prof. Dr. Sandra Huebenthal unserer eigenen Erinnerungskultur mit der biblischen Botschaft. In den biblischen Geschichten haben Menschen ihre Erfahrungen mit Gott festgehalten, um sie sich selbst zu vergegenwärtigen und späteren Generationen weiterzugeben. Wenn wir heute diese biblischen Geschichten erzählen, begeben wir uns in eine lange Tradition der großen christlichen Familie. Das prägt unsere eigene Basis und Identität.
Wenn im Alter das Gedächtnis nachlässt und manche Erinnerung verblasst, dann ist es hilfreich, wenn Erinnerungen gehegt und gepflegt werden. Dabei helfen die Methoden der Biographiearbeit. Das beschreibt die Psychologin Dr. Margaux Mohnke. Ganz praktisch berichten Mitarbeiterinnen aus unseren Pflegeheimen, wie sie diese Methoden einsetzen und warum sie für ihre Arbeit so wichtig sind.
Die Ausgabe 02-2023 steht über unser Archiv „Diakonie in unserer Zeit" (Herrenberger Beiträge) zum Download bereit.
Gottesdienst für Jung und Alt am 1. Advent mit der Kinderkantorei
Die Evang. Diakonieschwesternschaft und die Kinderkantorei laden am 1. Advent zum Gottesdienst für Jung und Alt zum Thema „Weihnachtswünsche“ in die Mutterhauskirche in Herrenberg ein.
Glückliche Gesichter gibt es, wenn Weihnachtswünsche erfüllt werden. Was wünschen sich die Kinder dieses Jahr zu Weihnachten, was wünschen sich die Erwachsenen? Und warum gibt überhaupt Geschenke, wenn doch gar nicht wir Geburtstag haben, sondern Jesus das Geburtstagskind ist?
Die Kinderkantorei der Stiftskirche Herrenberg unter der Leitung von Christa Feige und
Pfarrerin Ulrike Nuding gestalten diesen Gottesdienst gemeinsam.
Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, 3. Dezember um 9:30 Uhr in der Mutterhauskirche.
Zwischen den Kulturen – Die Missionskinder der Basler Mission des 19. Jahrhunderts Vortrag von Dagmar Konrad
Die Evang. Diakonieschwesternschaft lädt am Mittwoch, 29.11.2023 zu einem Vortrag von Dr. Dagmar Konrad in die Mutterhauskirche in Herrenberg ein.
Die Historikerin und Empirische Kulturwissenschaftlerin ist in diesem Jahr mit einem Buch an die Öffentlichkeit getreten, das den Titel „Missionskinder“ trägt. Aufgrund der Kinderverordnung der Basler Mission aus dem Jahre 1853 mussten Kinder im schulpflichtigen Alter aus den damaligen Missionsgebieten Afrika, China und Indien zur weiteren Ausbildung nach Europa gesandt werden. Sie wuchsen im Kinderhaus der Basler Mission, in Bildungsanstalten in Süddeutschland oder bei Verwandten auf. Eltern und Kinder lebten getrennt und entfernt voneinander auf unterschiedlichen Kontinenten und in differenten Kulturen und kommunizierten nur brieflich. Häufig sahen sie sich jahrzehnte- oder lebenslang nicht wieder.
Der Vortrag befasst sich mit dem Leben auf der Missionsstation, der obligatorischen Trennung und dem darauffolgenden Aufwachsen in Europa. Anhand von Tagebuch- und Briefauszügen sowie Fotografien wird das Leben der historischen Missionarsfamilien geschildert und gezeigt, was diese Regelung für die Familien und ihre Lebenswelt bedeutete. Pfarrer Günter Knoll macht eine Einführung in den Abend.
Dagmar Konrad schlägt in ihrem Vortrag den Bezug zur Gegenwart, denn das Leben in zwei oder mehr Kulturen und die daraus resultierende Problematik von Verlust und Trennung, von Fremdsein und Entfremdung, von Inter- und Transkulturalität ist heute aktueller denn je.
Die Veranstaltung findet in der Mutterhaushauskirche, Hildrizhauser Straße 29, 71083 Herrenberg statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um einen Kostenbeitrag wird gebeten.
Qualitime - ein einzigartiges Modell zur Kompetenzorientierung
Als Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal e.V. ist es uns mit dem Projekt "Qualitime" gelungen, die im Personalbemessungsverfahren (PeBeM) von Professor Rothgang geforderte Kompetenzorientierung frühzeitig umzusetzen.
Dazu hat sich eine Projektgruppe im April 2021 auf den Weg gemacht, die notwendige Organisations- und Personalentwicklung zu planen und umzusetzen.
Herzstück des Projekts ist die im Dienstplan vorab geplante „Qualitime“, in der Fachkräfte gezielt Zeit für ihre Vorbehaltstätigkeiten bekommen.
Als Vorreiter in der stationären Altenpflegehilfe erregte das Projekt nationale Aufmerksamkeit. Die Zeitschrift „Altenpflege“ veröffentlichte in der Oktober- und Novemberausgabe ein Artikel über das Projekt.
Lesen Sie mehr dazu in dem beigefügten Artikel.
Der Artikel ist erschienen in www.altenpflege-online.net
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"Von der Theorie in die Praxis"
Einen weiteren Artikel dazu finden Sie hier.
Einrichtungsleiterin des Pflegeheims „Auf dem Roßbühl" geht in den Ruhestand
Korntal, 22. Oktober 2023. Am Sonntag den 22. Oktober war es soweit, nach 17 Jahren wurde Dorothee Bauer als Einrichtungsleiterin „Auf dem Roßbühl“ in den Ruhestand verabschiedet.
In einem feierlichen Gottesdienst in der Christuskirche und anschließender Feier, hatte Frau Bauer die Gelegenheit, sich von allen Weggefährten gebührend zu verabschieden. In all den Jahren hat sie nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige betreut, sondern auch viele Menschen aus Korntal getroffen, die regelmäßig in die Einrichtung kamen.
Viele Gäste sind an diesem Sonntag erschienen, um Frau Bauer gebührend zu verabschieden und Gerda Huber in ihrem neuen Amt willkommen zu heißen.
In einem persönlichen Statement erklärte Frau Bauer: "Es war eine unglaubliche Reise, die ich hier erleben durfte. Viele Menschen habe ich in diesen Jahren kennenlernen dürfen, ich bin dankbar für all die Begegnungen und das Vertrauen, das mir über die Jahre entgegengebracht wurde."
Dorothee Bauer bedankte sich bei der Gemeinschaft und fügte hinzu: "Alles hat seine Zeit, und nun beginnt ein neues Kapitel. Ich freue mich darauf, mit anderen Aufgaben auf den 'Roßbühl' zurückzukehren., so Bauer.
Ab Ende Oktober wird Dorothee Bauer weiterhin auf den "Roßbühl" kommen, um den Bewohnerinnen und Bewohnern Beratungsgespräche zur gesundheitlichen Versorgungsplanung anzubieten.
Frau Bauer freut sich darauf, in dieser Rolle weiterhin einen Beitrag zur Unterstützung der Gemeinschaft leisten zu können.
Erster Bauabschnitt im neuen Quartier fertiggestellt
Feierliche Einweihung des neuen Wiedenhöfer-Stifts
Herrenberg, 2. Oktober 2023. Nach einer langen Bauzeit ist es endlich soweit: Der erste Bauabschnitt ist fertiggestellt und das neue Pflegeheim Wiedenhöfer-Stift wird am Samstag den 7. Oktober 23 mit einem offiziellen Festakt eingeweiht.
Um 11:00 Uhr wird Kathrin Ehret (Kaufmännischer Vorstand der Ev. Diakonie Schwesternschaft Herrenberg-Korntal) die geladenen Gäste begrüßen.
Unter den Ehrengästen wird auch Oberbürgermeister Thomas Sprißler sein, der Grußworte an die Anwesenden richtet. Dies markiert einen wichtigen Moment in der Geschichte des Quartiers und würdigt die harte Arbeit und das Engagement aller Beteiligten.
Kathrin Ehret: "Die Eröffnung des Wiedenhöfer-Stifts ist ein wichtiger Schritt für unser Quartier. Wir sind stolz darauf, diesen Raum für Pflege und Begegnung zu schaffen und freuen uns darauf, gemeinsam mit der Gemeinschaft eine lebendige und unterstützende Umgebung gestaltet zu haben."
Der erste Bauabschnitt im Quartier ist damit erfolgreich abgeschlossen, und die Vorfreude auf die neuen Möglichkeiten und Begegnungen ist spürbar.
Das neue Wiedenhöfer-Stift öffnet erstmals an diesem Tag seine Türen und lädt alle Interessierten zu einer Führung durch den Neubau ein.
Nach der offiziellen Eröffnung ist es Zeit für das große Quartiersfest, zu dem alle Bewohner:innen, Mitarbeitenden, Anwohner, Interessierte, Kooperationspartner:innen und Gäste herzlich eingeladen sind.
Es wird ein buntes Programm geben, das sowohl Jung als auch Alt ansprechen wird. Von Foodtrucks mit kulinarischen Köstlichkeiten bis hin zu einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Nachbarschaft besser kennenzulernen, neue Freundschaften zu schließen und die künftige Vielfalt des Quartiers zu feiern. Familien können gemeinsam Zeit verbringen, während sich die jüngeren Gäste auf Spiele und Unterhaltung freuen dürfen.