Den Frieden leben – mitten im Chaos – Sumaya Farhat Naser am 10. November in der Mutterhauskirche

Die Diakonieschwesternschaft lädt am Dienstag, 10. November zu einem Vortag von Sumaya Farhat Naser in die Mutterhauskirche ein.

In einer Zeit, in der Gewalt und Verzweiflung das Bild in Nahost prägen, spricht Dr. Sumaya Farhat-Naser von der Botschaft des Friedens, von Erschöpfung und Hoffnung, von der Kraft der Menschlichkeit. Die 78-jährige palästinensische Friedensvermittlerin gibt aktuelle Eindrücke vom Leben im Westjordanland, Gaza und Israel. Der Frieden im Nahen Osten rückt derzeit weiter weg denn je. Wie können es die dort Lebenden schaffen, die Hoffnung nicht zu verlieren? „Frieden zu schließen bedeutet, den Mut aufzubringen, das eigene Unrecht einzugestehen – und die Rechte, die man für sich selbst beansprucht, auch der anderen Seite zu gewähren.“, das ist ihre feste Überzeugung.

Dr. Sumaya Farhat-Naser wurde 1948 in Birzeit bei Jerusalem geboren. Sie studierte Biologie, Geografie und Erziehungswissenschaften in Hamburg und promovierte in angewandter Botanik. Die 78-Jährige ist ehemalige Dozentin an der Universität Birzeit und engagiert sich bis heute als Friedenspädagogin, Autorin und Referentin. Sie engagiert sich außerdem in Frauenprojekten, Bildungsinitiativen und Dialogprogrammen zwischen Palästinensern und Israelis.

Die Veranstaltung findet in der Mutterhaushauskirche, Hildrizhauser Straße 29, 71083 Herrenberg statt und beginnt um 19:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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