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Nach Wochen im „Corona-Modus" hat uns ein wunderbarer Gruß aus dem Landratsamt Calw erreicht. Jeder Mitarbeitende bekam einen „Vitaminstoß der besonderen Art".

MST Obst

Es fällt oft schwer in den kurzen Pausen zuhause zu regenerieren und abzuschalten. Die gesamte Belegschaft hat sich riesig über diese tolle „gesunde" Idee gefreut.

Aufgrund vieler Gerüchte in Gechingen möchten wir Ihnen heute kurz noch einen kleinen Zwischenstand geben:

Die Situation im Martin-Stift war in den letzten Wochen sehr belastend, sowohl für unsere Bewohnerinnen und Bewohner (ob sie nun am Virus erkrankt waren oder nicht), für die Angehörigen, aber auch für uns Mitarbeitende. Der Dienstplan ist am nächsten Tag schon überholt. Immer zu wenig Personal! Personal, das krank war bzw. noch ist. Personal, das sich krankmeldet. Personal, das Angst hat. Personal, das nicht deutsch spricht. Personal an der Belastungsgrenze und schon jenseits davon. Personal, das sich schwer tut mit den Hygienevorschriften. Personal, das über sich hinauswächst. Personal, das Verantwortung übernimmt. Personal, das zusammenhält. Personal, das davonläuft. Personal, das kündigt. Personal, das „positiv" ist und trotzdem arbeitet (da sie keine Symptome haben und ausschließlich bei positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohnern eingesetzt werden)... Wir hatten alles bei uns im Stift.

Jeder von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mag sich selbst überlegen, zu welcher Kategorie er im Ernstfall gehören würde.

Wir sind froh, dass wir diese „Corona-Zeit" trotz dieser extremen Umstände bisher bewältigen konnten. Das ging nur mit Gottvertrauen und viel Galgenhumor. Sonst hätten wir oft nur noch geweint.

Wir danken für alle Aufmunterungen. Wir danken für alle Gebete.

Herzliche Grüße

Ihr Team im Martin-Stift


STEINE ...

... momentan gibt es viele kreative Ideen mit Steinen. Aus der Presse lesen wir immer wieder, dass ganze Wegstrecken mit bemalten Steinen verziert und belegt werden.

MST Steine

... Anfang Mai erhielten wir ein Angebot von Frau Grisanti über Steine, die sie selbst bemalt hat. Was für eine schöne Idee. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner sowie alle Mitarbeitenden bekamen kreative, künstlerisch gestaltete Steine geschenkt. Alle haben sich darüber gefreut. Wunderbare, versiegelte Handschmeichler. Dadurch können sie auch problemlos desinfiziert werden. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

MST Schnurpost

Zum Muttertag erreichten uns aus dem Betreuten Wohnen „Post an der Schnur“ und Süßigkeiten. Wir haben alles auf den Stockwerken gerecht verteilt und aufgehängt. Das sind Mutmacher, die wir gut gebrauchen können im Alltag. Ein herzliches Vergelt’s Gott!

Ihr Team im Martin-Stift


 

Eigentlich findet traditionell im Martin-Stift eine Frühjahrs Modenschau statt. Diese muss in diesem Jahr „Corona-bedingt" ausfallen. Wir möchten ihnen trotzdem einen kleinen Einblick in die diesjährige Haut-Couture geben:

MST Modenschau

Das Modell „Overall" ist in verschiedenen Farben erhältlich und bis Größe XXL verfügbar. Nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten, sind jetzt auch unsere Top-aktuellen FFP2 Masken in schwarz oder weiß auf Lager und die eleganten Handschuhe können in drei verschiedenen Größen angezogen werden. Optional lässt sich unser Outfit auch noch mit Schutzbrillen ergänzen.

Unser Bild zeigt unsere diesjährigen Models...

Sie sehen, das Leben im Martin-Stift ist trotz Corona bunt und wir haben den Humor noch nicht ganz verloren.

Denken Sie weiterhin an.

Herzliche Grüße

Ihr Team im Martin - Stift


Regelmäßig seit Ostersonntag erfreut der Posaunenchor Gechingen die Bewohnerinnen und Bewohner mit seinen Ständchen, die rund um das Martin-Stift abgehalten werden. Es ist immer eine willkommene Abwechslung und auch die Mitarbeitenden freuen sich über diese Abendmusik.

Der Posaunenchor hat es sich in dieser schweren Zeit zur Aufgabe gemacht, jeden Tag aufmunternde Melodien aus seinem Repertoire für uns zu spielen. Die Bewohnerinnen und Bewohner warten schon darauf, dass die Musik erklingt und sie für die Abendstunden einstimmt.

Am Dienstag, den 21. April 2020 wartete noch eine zusätzliche Überraschung auf uns. Unser Posaunenchor wurde von einem anderen Posaunenchor herausgefordert. Eine sogenannte „Challenge", eine Aufgabe, die es möglichst originell zu lösen gilt. Challenges finden jetzt im Moment überall im Land statt.

Pünktlich um 19:00 Uhr versammelten sich die Mitglieder vor dem Martin-Stift und spielten das angeforderte Lied „Der Mond ist aufgegangen". Mit viel Publikum, auch aus dem Betreuten Wohnen, fand dieser Auftritt die gebührende Beachtung.

Um zu beweisen, dass diese Herausforderung auch angenommen wurde, nahmen die Verantwortlichen alles mit einer Drohne auf. Dies kann auf der Homepage des Posaunenchors angeschaut werden.

Anschließend errichtete der Posaunenchor vor dem Haus noch ein Kreuz und beschriftete dieses mit seinem Motto: „Gott loben ist unser Amt"

Da es sich um ein „sehr auffälliges" Kreuz handelte, erregte es bei einigen Gechingern Befremden. Um Missverständnissen vorzubeugen, haben wir das Kreuz abgebaut. Trotz allem danken wir dem Posaunenchor für seinen unermüdlichen Einsatz für unser Haus.

Wir haben schwere Zeiten im Stift und es ist schön, dass die Gechinger uns nicht vergessen. Danke für alle Aufmerksamkeiten, die uns erreichen, in welcher Form auch immer. Über Ostern haben wir, für jeden einzelnen Bewohner und jede Bewohnerin, wunderschöne Holzkreuze erhalten. Ihr seid sehr einfallsreich! Das freut uns riesig.

MST Holzkreuz1

Denken Sie an uns und schließen Sie uns in Ihre Gebete ein.

Herzliche Grüße

Ihr Team im Martin - Stift


Nachdem sich die Umstände im Martin-Stift täglich ändern, fällt es sehr schwer aktuelle Nachrichten weiterzugeben.

Wir danken für alle Mut machenden Geschenke, die uns in diesen Tagen erreichen. Von den Aidlinger Kindern haben wir viele schöne Bilder gemalt bekommen. Die Ditzinger Kinder haben für uns gebastelt und gemalt. Süßigkeiten und „Nervennahrung" wurden an der Pforte für uns abgegeben. Es erreichen uns täglich Nachrichten, in denen für uns gebetet und großer Dank, Fürsprache und Zuspruch für alle Mitarbeitenden weitergegeben wird. Wir sind überwältigt von den vielen Aufmerksamkeiten, die uns erreichen. Es ist schön, dass so viele Menschen an uns denken.

Rund um das Martin-Stift wurde es „bunt". Am Zaun zum neuen Baugebiet haben sich viele die Mühe gemacht unseren Ausblick zu verschönern. Mit Luftballons, Plakaten und netten „Stationen" wurden Spaziergänger eingeladen für uns zu singen und zu malen. Das hat uns sehr gefreut und aufgemuntert.

MST Luftballons

Eine Familie hat für ihre Oma ein ganz großes Plakat mit buntem Regenbogen aufgehängt. Was für ein schöner Farbklecks in unserem anstrengenden Alltag.

MSt Oma Gerta

Auch Mitarbeitende sind erkrankt und wir sorgen uns um unsere Kolleginnen und Kollegen. Es ist eine Ausnahmesituation, der wir uns täglich stellen müssen. Wir alle versuchen den Alltag mit seinen Herausforderungen zu bewältigen und die „Stellung zu halten". Denken Sie an uns und schließen Sie uns in Ihre Gebete ein.

Herzliche Grüße

Ihr Team im Martin - Stift


Auch in dieser Woche, möchten wir Ihnen einen kleinen Zwischenbericht über den Stand im Martin-Stift zukommen lassen.

Durch die Kontaktsperre sind viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sehr einsam, müssen sie doch auf die gewohnten Besuche verzichten. Nicht alle haben Telefone auf den Zimmern. Deshalb haben wir jetzt, für alle die noch in der Lage sind zu telefonieren, einen Telefonservice eingerichtet. Wir gehen mit Mobiltelefonen in die einzelnen Zimmer und rufen von dort aus die Angehörigen oder nahestehende Personen an.

Diese Möglichkeit wurde von allen Seiten sehr positiv wahrgenommen. Ist doch das größte Problem in diesen Zeiten die Einsamkeit und das Gefühl ausgeschlossen bzw. eingeschlossen zu sein. Gerade im Alter sind Nähe und Austausch extrem wichtig. Viele Bewohnerinnen und Bewohner können sich sehr schwer alleine beschäftigen und der persönliche Kontakt und die Ansprache sind genauso wichtig wie die körperliche Pflege.

Letzte Woche hat sich eine Bewohnerin sehr über ein gemaltes Osterbild und einen Brief ihrer Tochter gefreut. Sie hat umgehend selbst einen Brief schreiben lassen und ein Bild für ihre Tochter ausgemalt. Die Post haben wir am gleichen Tag noch „zugestellt". So halten wir den Kontakt aufrecht und beide Seiten freuen sich.

„Wir sind in Gottes Hand", war die Aussage einer Bewohnerin und treffender hätten wir unsere Situation nicht beschreiben können.

Seien Sie alle behütet. Gott befohlen!

Ihr Team im Martin - Stift


... nun hat es uns doch erwischt...

Aber wir möchten es trotzdem nicht versäumen, einen wöchentlichen Gruß ins Mitteilungsblatt zu setzen, denn trotz der besonderen Umstände läuft der Alltag doch weiter.

Letzte Woche erreichte uns ein ganz liebevoller Gruß des kleinen Karl, der mit seiner Mama zuhause gebastelt hat und uns einen ganz entzückenden Brief geschrieben hat, indem er uns Mut macht und für unsere Arbeit dankt.

CoronaGrußKarl 230px neu CoronaHerzen Karl final

Hierfür möchten wir uns nun auf diesem Weg herzlich bedanken. „Lieber Karl, die gebastelten Herzen haben uns sehr gefreut und Kraft für unseren Alltag gegeben".

Danke, dass an uns gedacht wird!

Wir tun, was wir können, um den Bewohnern und Bewohnerinnen den Alltag so normal, wie unter diesen Umständen möglich, zu gewährleisten.

Danke an alle Angehörigen, die für diese Ausnahmesituation Verständnis haben. Es erfordert viel Disziplin, Empathie und Kraft von allen Seiten.

Mit Gottes Nähe und Hilfe gehen wir diese Karwoche an und freuen trotz der Umstände auf Ostern.

Seien Sie alle behütet.

Ihr Team im Martin - Stift


Den Umständen entsprechend, halten wir uns im Martin-Stift an das ausgesprochene Besuchsverbot um unsere Bewohner und Bewohnerinnen zu schützen.

Dies fällt ALLEN Seiten sehr schwer.

Wir möchten Sie jedoch ab und zu an unserem Tagesgeschehen teilhaben lassen, damit Sie wissen, dass wir durchaus noch Freude an unserem Alltag haben.

Bei dem schönen Wetter letzte Woche waren wir viel im Garten und haben kleine Spaziergänge dort unternommen. Auch unser Programm hat schon einige Male auf der Terrasse stattgefunden. Wir singen, spielen und machen Reaktionsspiele.

In den letzten Tagen haben wir uns verstärkt mit der schwäbischen Sprache und ihren Eigenheiten beschäftigt. Viele Bewohnerinnen und Bewohner können dabei eigene Erlebnisse erzählen und erinnern sich an Anekdoten von früher. Nicht alle Personen bei uns im Haus sind waschechte Schwaben, es sind auch einige „Reigschmeckte", die wiederum ihre eigenen Geschichten und Erinnerungen einbringen. Wir stellen fest, so ein großer Unterschied ist es gar nicht. Heute haben wir aus den „Auf gut Schwäbisch"-Büchern der Stuttgarter Nachrichten vorgelesen und herzlich gelacht. Dabei kam uns die Idee, Sie an unseren Unterhaltungen teilhaben zu lassen.

Im Deutschunterricht geht es um die Steigerung von Worten. Der Lehrer hat so seine Probleme, dies den Kindern zu vermitteln. Er versucht es mit einem Beispiel:

Den kleinen Fritz fragt er: „Fritz, was ist groß?"

Kleine Pause.

Fritz: „D’r Elefant."

Lehrer: „Gut, aber was ist größer?"

Etwas längere Pause.

Fritz: „Schduagart!"

Der Lehrer freut sich über den Lernerfolg und fragt weiter:

„Fritz, was ist am allergrößten?"

Ohne Pause

Fritz: „Linsa, Spätzla und Saidawürschtla!"

Wir konnten alle herzlich darüber lachen. Wir hoffen, Sie auch.

Herzliche Grüße aus dem Martin-Stift. Es geht uns allen gut und das wünschen wir Ihnen allen auch. Bleiben Sie gesund. Gott befohlen!

Ihr Team im Martin - Stift


Am Mittwochnachmittag den 16.10. wurde im Martin-Stift bezaubernd getanzt. Das Magic Gym Sports Studio von Althengstett besuchte uns mit seiner Ballettabteilung.

MST Ballet01 MST Ballet02

 36 Tänzerinnen im Alter von 7-18 Jahren gestalteten ein wunderschönes Programm für unsere Bewohner. Alle Anwesenden schwärmten noch lange von der einzigartigen Darbietung, welche Frau Esslinger, die Tanzlehrerin zusammengestellt hat.

Ihr Team vom Martin-Stift


MST Rollst.Ausf.01Seit Jahren ist es eine schöne Angewohnheit, dass jeden Dienstagvormittag Ehrenamtliche zum Rollstuhlspaziergang zu uns in das Martin–Stift kommen. Unsere Bewohner und Bewohnerinnen freuen sich immer schon darauf. Bei jedem Wetter wird dann in Gechingen und Umgebung spazieren gegangen. Wenn es regnet werden Brettspiele gemacht, Bewohner in den Zimmern besucht, ein kleines Schwätzchen gehalten oder vorgelesen. Unsere Ehrenamtlichen sind vielseitig unterwegs.

MST Rollst.Ausf.02

Wir möchten uns auf diesem Weg einfach mal bei unseren Ehrenamtlichen bedanken, die so liebevoll und treu jede Woche unsere Bewohner und Bewohnerinnen glücklich machen. Danke für Ihr Engagement und ihre Geduld, mit der Sie jede Woche zu uns ins Haus kommen. Es bedarf einiges an Einfühlungsvermögen dazu.

Herzlichen Dank von allen Mitarbeitenden des Martin–Stifts


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