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Gütesiegel 2019 2Die Evang. Diakonieschwesternschaft ist ein ausgezeichnetes Unternehmen, was die Familienfreundlichkeit anbelangt. Am 19. September wurde das Gütesiegel in einem Festakt Berlin an zwölf Einrichtungen verliehen, die zusammen mit der Diakonieschwesternschaft die Pilotphase durchlaufen haben. Das Evangelische Gütesiegel Familienorientierung wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland entwickelt. Das Gütesiegel bescheinigt der Diakonieschwesternschaft, ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber zu sein für Mitarbeitende mit Kindern sowie für Mitarbeitende, die pflegende Angehörige versorgen.

EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unterstrich in seiner Begrüßungsrede, dass es eine Zukunftsfrage sei, wie es besser gelingen kann, dass Frauen und Männer sowohl eine ambitionierte Berufstätigkeit ausüben können als auch über genügend Zeit und Flexibilität verfügen, um gleichzeitig Kinder und Angehörige zu versorgen.

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, betonte: "Mit dem Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung haben wir ein Instrument entwickelt, um Familienfreundlichkeit strategisch und strukturell in der Personalpolitik evangelischer und diakonischer Einrichtungen und Dienste zu verankern. Wir sind sicher, dass davon nicht nur die Mitarbeitenden und ihre Familien, sondern auch unsere Träger, Einrichtungen und Dienste durch qualifizierte Bewerbungen, sinkende Fehlquoten und stärkere Verbundenheit ihrer Mitarbeitenden profitieren“.

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Von links: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD-Ratsvorsitzender), Franziska Giffey (Bundesfamilienministerin), Sieglinde Berger (Projektverantwortliche Diakonieschwesternschaft), Andrea Kellermann-Lorenz (Zentrales Qualitätsmanagement Diakonieschwesternschaft), Maria Loheide (Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland) © Franziska Woellert

Für die Zertifizierung organisierte eine Projektgruppe innerhalb der Diakonieschwesternschaft einen Prozess, bei dem alle Mitarbeitenden einbezogen wurden. Mithilfe eines Fragebogens wurden schon bestehende Instrumente einer familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik evaluiert und neue Maßnahmen entwickelt. So sind familienfreundliche Arbeitszeiten nicht nur in der Verwaltung sondern auch in der Pflege möglich. Bei Bedarf kann home office vereinbart werden. Es wird ein Springerpool in der Pflege aufgebaut für geplante Ausfälle, um Überstunden zu vermeiden. Kinder können zu einem der Betriebsausflüge mitgebracht werden. Teilzeitarbeit ist auch bei Führungskräften bis in den Vorstand hinein möglich. Der Maßnahmenplan wurde mit der Mitarbeitervertretung, dem Betriebsrat sowie dem Vorstand abgestimmt und wird in Zukunft weiterentwickelt sowie ergänzt.

Viele familienorientierte Maßnahmen sind so selbstverständliche in der Alltagspraxis verankert, dass sie gar nicht erst Eingang in den Maßnahmenkatalog zur Zertifizierung gefunden haben. Aber auch so basiert die Erst-Zertifizierung mit dem Ev. Gütesiegel Familienorientierung auf über 20 umgesetzten Maßnahmen, und damit deutlich mehr als gefordert.

Die Auszeichnung durch das Gütesiegel ermutigt die Diakonieschwesternschaft, die Familienorientierung auszubauen und als strategisches Managementinstrument zu nutzen, um attraktiver Arbeitergeber zu sein.


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