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Die Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal lädt zu ihrem öffentlichen Bibeltag 2020 in Herrenberg ein. Am Samstag, 28. März 2020, findet der Bibeltag im Mutterhaus in Herrenberg mit Pfarrerin Ulrike Nuding statt.

Der Auftrag der Evangelischen Diakonieschwesternschaft zum diakonischen Dienst der Kirche in der Pflege gründet in der Nachfolge Jesu. Wenn Jesus von der Nachfolge spricht, ist davon mit großem Ernst die Rede (Lukas 9, 23-26.57-62). Was bedeutet Nachfolge? Was kostet sie? Muss man sich von der eigenen Familie abgrenzen, ja vielleicht sogar mit ihr brechen, um der Nachfolgegemeinschaft um Jesus angehören zu können? Was bedeutet Nachfolge heute, wenn die Follower in der digitalen Welt von Social Media Hochkonjunktur haben. Follower sind Menschen, die mit Interesse Nachrichten von anderen auf beispielsweise Twitter oder Instagram folgen. Wer viele Follower hat, ist interessant und beliebt, erweckt Aufmerksamkeit und kann Einfluss nehmen. Was bedeutet Nachfolge Jesu heute persönlich? Was bedeutet sie für Nachfolgegemeinschaften wie die Schwesternschaft?

Fundierte theologische Einführungen, das Anknüpfen an der Lebenssituation der Teilnehmenden und eine engagierte Gesprächskultur sind die wesentlichen Kennzeichen der Bibeltage der Diakonieschwesternschaft.

Der Bibeltag beginnt um 8:30 Uhr mit einer Andacht und anschließendem Frühstück und endet um 16:30 Uhr nach einer Abendmahlsfeier.

Wir bitten um eine Anmeldung bis 18. März 2020 im Sekretariat der Schwesternschaft (E-Mail oder Telefon 07032 206-1226).


Der Musikalische Wochenschluss der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal am Samstag, 14 März 2020 in der Mutterhauskirche in Herrenberg steht unter dem Motto „Sanfte Klänge des Barocks bis zur Moderne“.

In aparter Besetzung musizieren Astrid Andersson, Blockflöte und Ricarda Hornych, Barockgitarre. Ihr Programm reicht von populären Kompositionen der Barockzeit wie „La Follia“ von Arcangelo Corelli oder „Le Rossignol en Amour“ von François Couperin und einer Sonate von Giovanni Battista Sammartini über Robert Schumanns „Sieben Stücke für die Jugend“ bis zu „Entr‘acte“ des französischen Neoklassizisten Jacques Ibert und einem brasilianischen Tanz des zeitgenössischen südamerikanischen Komponisten Celso Machado.

Die beiden Ausführenden sind ausgewiesene Spezialistinnen für historisch informiertes Musizieren von Werken der Barockzeit ebenso wie sie mit Lust auch kompositorisches Neuland erforschen.

Der Wochenschluss beginnt um 19 Uhr in der Mutterhauskirche, Hildrizhauser Straße 29, Herrenberg.

Die Liturgie hält Pfarrer Günter Knoll.


In dem neuen Heft geht es um das Schwerpunktthema Familie.

Eine Diakonieschwesternschaft ist ein guter Ort, um sich mit unterschiedlichen Familienbegriffen und Familienformen zu beschäftigen. Denn Schwesternschaften verstehen schon immer mehr und anderes unter Familie als nur das klassische Familienmodell von Vater, Mutter, Kind(er). Der Beitrag von Oberin Heidrun Kopp erzählt davon.

Der theologische Impuls von Pfarrer Patrick Smith lässt schon diesen weiteren Familienbegriff aufscheinen. Familie ist ein starkes Wurzelwerk und ein unzerstörbares Band. Das wird nicht nur in der eigenen Familie sondern auch in der Familie der Kinder Gottes sichtbar.

Damit Familie als Ressource erlebt werden kann, müssen Politik und Gesellschaft dafür sorgen, dass Familien in schwierigen Situationen auch professionell unterstützt werden. Der Artikel zur Vielfalt familiärer Lebensformen und zur Familiengesundheit der Soziologinnen Dr. Ursula Offenberger und Birte Kimmerle sind hierfür ein Beitrag. Unterstützung von Familien im Alltag ist die Aufgabe der Familienpflege. Wie sich die Herausforderungen da verändern und was das für die Ausbildung in der Familienpflege bedeutet, zeigt der Beitrag von Brigitte Schäfer und Juliane Aanen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein großes gesellschaftliches Thema und es liegt der Schwesternschaft als Arbeitgeber besonders am Herzen. Die Verleihung des Evangelischen Gütesiegels Familienorientierung zegen, was in diesem Bereich schon möglich ist und was neu angestoßen wurde. Interviews und Gespräche mit Mitarbeitenden veranschaulichen, vor welchen Herausforderungen Mitarbeitende stehen und welche Maßnahmen ihnen helfen, Familie und Beruf gut zu vereinbaren.

Die Schwesternschaft ist dankbar für das selbstverständliche diakonische Miteinander von Schwestern und Brüdern, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Wie diese Dankbarkeit in verschiedenen Formen der Wertschätzung ihren Ausdruck findet, berichtet Pfarrerin Ulrike Nuding.

Sie können Diakonie in unserer Zeit (Heft 2, 2019) hier downloaden.

29.11.2019


Mit dem offiziellen Spatenstich begann am Montag, 28. Oktober 2019 der Bau des Pflegeheims von Gültstein. Bauherr und Träger ist die Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal, Betreiber die gemeinnützige EDH-Seniorendienste GmbH, eine Tochtergesellschaft der Diakonieschwesternschaft.

An zentraler Stelle nahe des historischen Ortskerns entsteht eine Einrichtung mit 60 Pflegeplätzen verteilt auf vier Wohngruppen, einschließlich eingestreuter Kurzzeit- und Tagespflegeplätze. Die gesamten Baukosten für das Projekt belaufen sich auf rund 8,8 Millionen Euro. Die Stadt Herrenberg unterstützt das Bauvorhaben mit einem Zuschuss für den Kauf des Grundstücks in Höhe von 516.300 Euro.

Kaufmännischer Vorstand Kathrin Ehret gab beim Spatenstich bekannt, dass das Pflegeheim Karolinen-Stift heißen werde. Die Herrenberger Schwester Karoline Veith war über viele Jahre Gemeindeschwester in Gültstein. Im Gründungsjahr 1913 ist Karoline Veith in die Schwesternschaft eingetreten. Bis 1948 war sie Gemeindeschwester im Ort. „Schwester Karoline hat Kranke versorgt, Geburten begleitet und hatte immer ein offenes Ohr für die Gültsteiner Bürger.“, erzählte Kathrin Ehret.

Mit dem Karolinen-Stift will die Schwesternschaft sich wieder ganz direkt im Ort einbringen, ein offenes Haus schaffen und den Kontakt zu der Vereinen suchen.

Der Bezug der Pflegeeinrichtung ist für Sommer 2021 geplant.


Gütesiegel 2019 2Die Evang. Diakonieschwesternschaft ist ein ausgezeichnetes Unternehmen, was die Familienfreundlichkeit anbelangt. Am 19. September wurde das Gütesiegel in einem Festakt Berlin an zwölf Einrichtungen verliehen, die zusammen mit der Diakonieschwesternschaft die Pilotphase durchlaufen haben. Das Evangelische Gütesiegel Familienorientierung wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland entwickelt. Das Gütesiegel bescheinigt der Diakonieschwesternschaft, ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber zu sein für Mitarbeitende mit Kindern sowie für Mitarbeitende, die pflegende Angehörige versorgen.

EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unterstrich in seiner Begrüßungsrede, dass es eine Zukunftsfrage sei, wie es besser gelingen kann, dass Frauen und Männer sowohl eine ambitionierte Berufstätigkeit ausüben können als auch über genügend Zeit und Flexibilität verfügen, um gleichzeitig Kinder und Angehörige zu versorgen.

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, betonte: "Mit dem Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung haben wir ein Instrument entwickelt, um Familienfreundlichkeit strategisch und strukturell in der Personalpolitik evangelischer und diakonischer Einrichtungen und Dienste zu verankern. Wir sind sicher, dass davon nicht nur die Mitarbeitenden und ihre Familien, sondern auch unsere Träger, Einrichtungen und Dienste durch qualifizierte Bewerbungen, sinkende Fehlquoten und stärkere Verbundenheit ihrer Mitarbeitenden profitieren“.

VerleihungDSWHerrenbergKorntal web

Von links: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD-Ratsvorsitzender), Franziska Giffey (Bundesfamilienministerin), Sieglinde Berger (Projektverantwortliche Diakonieschwesternschaft), Andrea Kellermann-Lorenz (Zentrales Qualitätsmanagement Diakonieschwesternschaft), Maria Loheide (Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland) © Franziska Woellert

Für die Zertifizierung organisierte eine Projektgruppe innerhalb der Diakonieschwesternschaft einen Prozess, bei dem alle Mitarbeitenden einbezogen wurden. Mithilfe eines Fragebogens wurden schon bestehende Instrumente einer familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik evaluiert und neue Maßnahmen entwickelt. So sind familienfreundliche Arbeitszeiten nicht nur in der Verwaltung sondern auch in der Pflege möglich. Bei Bedarf kann home office vereinbart werden. Es wird ein Springerpool in der Pflege aufgebaut für geplante Ausfälle, um Überstunden zu vermeiden. Kinder können zu einem der Betriebsausflüge mitgebracht werden. Teilzeitarbeit ist auch bei Führungskräften bis in den Vorstand hinein möglich. Der Maßnahmenplan wurde mit der Mitarbeitervertretung, dem Betriebsrat sowie dem Vorstand abgestimmt und wird in Zukunft weiterentwickelt sowie ergänzt.

Viele familienorientierte Maßnahmen sind so selbstverständliche in der Alltagspraxis verankert, dass sie gar nicht erst Eingang in den Maßnahmenkatalog zur Zertifizierung gefunden haben. Aber auch so basiert die Erst-Zertifizierung mit dem Ev. Gütesiegel Familienorientierung auf über 20 umgesetzten Maßnahmen, und damit deutlich mehr als gefordert.

Die Auszeichnung durch das Gütesiegel ermutigt die Diakonieschwesternschaft, die Familienorientierung auszubauen und als strategisches Managementinstrument zu nutzen, um attraktiver Arbeitergeber zu sein.


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